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Nachdem ich jetzt einigermaßen Perl programmieren kann, habe ich mal eine Idee umgesetzt, die mir vor ein paar Jahren gekommen war. Als interessierter CRE Hörer dachte ich mir, man könnte ja mal einen Graphen erstellen, auf dem man sehen kann, auf welche Folgen sich eine CRE-Ausgabe bezieht. Das habe ich jetzt mal umgesetzt. Hier ein kleiner Ausschnitt.

Aus dem Graphen kann man erkenne, dass sich CRE106 Mikrokopter auf CRE074 Hubschrauber bezieht. Gleichzeitig beziehen sich drei Episoden auf CRE106. Und so weiter …

Der komplette Graph ist hier zu finden. Ich habe allerdings alle Folgen rausgelassen, die keine Verbindung zu anderen haben. Der Graph ist aber trotzdem sehr groß. Vielen Dank Tim für die zahllosen Stunden.

Der Quellcode und die Dokumentation ist bei GitHub zu finden.

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Alles fing irgendwann im April 2010 an, als ich den Vortrag LaTeX – Das Multitalent von Jens Kubieziel sah. Ich war von der scheinbar unbegrenzten Freiheit, die einem die Makroprogrammiersprache und die vielen Pakete bieten, begeistert (ich weiß gar nicht ob ich damals schon die beiden sehr empfehlenswerten Podcasts CRE127 TeX und LaTeX und CRE080 Geschichte der Typographie gehört habe, es ist aber durchaus wahrscheinlich …). Also wollte ich es mal Testen und kam auf die Idee, dass ich ja mal Epochenhefte damit schreiben könnte. Dies tat ich dann auch und war eigentlich auch ganz zufrieden mit den ersten Ergebnissen.

Mit der Zeit habe ich dann immer mehr Probleme behoben, die mich gestört haben. Außerdem hab ich mich noch ein bisschen mit Typografie beschäftigt, was meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit ist, wenn man sich mit dem Textsatzsystem LaTeX beschäftigt. Ich habe mir irgendwann auch mal einen Großteil der Pakete angeschaut, die bei TeX Live dabei waren und bin auf viele interessante Dinge gestoßen …

Direkt nach meinem ersten Dokument habe ich mir mal ein paar Vorlagen erstellt und alle Makros, die ich definiert habe in extra Dateien (heute Pakete, die im lokalen Texmf-Baum liegen) angelegt. Somit ist es mir möglich, wenn ich für ein Problem eine Lösung gefunden habe, dieses im Idealfall nur an einer Stelle zu korrigieren und dann für alle Dokumente nur noch make auszuführen.

Zur Übung habe ich mir dann auch noch Makros geschrieben die Statistiken über die Dokumente Erstellen. Diese sind jeweils am Ende eines Dokumentes zu finden.

Ende 2010 kam dann noch das verteilte Versionskontrollsystem Git hinzu.

Zurzeit benutze ich pdflatex (also eigentlich pdftex) aus der aktuellen TeX Live Distribution. Als Editor beziehungsweise IDE benutzte ich Kile mit dem integrierten Editor vim. Zusätzlich noch ein paar Shellskripte und Makefiles um das Ganze abzurunden.

Möglicherweise werde ich Mittelfristig auf LuaTeX umsteigen, wenn das Projekt aus der 0.x Beta Fasse entwachsen ist und mikrotypografische Erweiterungen unterstützt. Bis dahin geht nichts über das gute alte LaTeX …

Ach ja, wer bei dem Titel „Meine Anfänge mit LaTeX bis heute“ etwas anders erwartet hat, der sollte sich noch mal anschauen, wie ich LaTeX geschrieben habe („T“ und „X“ groß geschrieben). Dies werde ich in diesem Blog so beibehalten, um Mehrdeutigkeiten zu vermeiden. Übrigens wird LaTeX und Latex auch unterschiedlich ausgesprochen (bei TeX und bei LaTeX wird das „X“ als „ch“ gesprochen). Also wenn ich hier mal über Latex schreibe, dann in dieser Schreibweise.