Archive for April, 2012


In almost every school in Germany it is strongly restricted to use computers. After my opinion this is not in keeping with time. There are many reasons why I am this opinion. First a rising number of homework is better to realize with a computer. The power of text editing or typesetting with a computer for instance is unsurpassed. You can just write your stuff and have a direct feedback if a word is misspelled. After that you can read the text again, make your final corrections easily and send or print it. And the result is perfectly readable. Another advantage at last for me is that I can write much faster with a keyboard than with a pen. Many teachers have also noticed these facts. There are also some tasks that have to be done with a computer. But here you can see the conflict. I am not allowed to get my work done effectively at school. This is illogical. Computers are used in so many sectors today. And using computers is a prerequisite for many jobs.

It is clear that using a general purpose computer needs a certain degree of responsibility and media savvy. Because of that I don’t think that using a computer should be allowed in general. But it should be permitted for all pupils above a certain class. For now I would suggest that using computers outside the lessons for pupils should be tenable from class ten. In the future this age will probably be lowered because computers will become more and more important and because computer technology will be used increasingly.

Another nice use is to learn vocabulary or more precisely relations with a computer. This is far more effective for me because I don’t learn anything like that just by reading new words. So it’s a nice thing for me to write them and get a feedback immediately. There are some more advantages for example learning with the Leitner system. These features are all implemented by the open source software Parley, which I could recommend for those tasks.

You might think that all these tasks should be doable in the computer room in school. Well, theoretically they are, but there are a few problems. One thing is that at least our computer room is almost always locked and when you ask a teacher to unlock it you will probably get an answer like “Ask someone else” or “I haven’t got the permission for unlocking”. Another point is that this solution won’t scale as good as if pupils could use there own computers, because at least at my school there are only around 15 computers. So I would prefer using my own computer. And maybe in a couple of years wireless Internet will also be available.

I will finish this article by having a look at universities. As far as I know, there is no restriction at all for using computers, even in a lecture you can use a laptop to write down the main points or something else. I think this fact should also support my opinion.

A German translation can be found here.

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Mir ist gestern eine weitere Umsetzung des Briefes von Mauser an Veronika aufgefallen, die von Mathis geschrieben wurde. Der Aufgabentext und meine Umsetzung sind hier zu finden.

grafeneck-mathis-brief_von_mauser_an_veronika.pdf

Hier noch einen inneren Monologes von Mauser. Den inneren Monolog könnte Mauser nach dem 16. Kapitel des Romans „Grafeneck“ geführt haben.

Die Aufgabe:
„Wenn du nicht dabei warst, kannst’s ihm doch ruhig sagen.“
„Ja, wenn.“
„Vielleicht tut der Hochstetter doch noch ‘s Maul auf“, sagt Mauser und trinkt seinen Schoppen leer. (Ende Kapitel 16; Seite 196 unten)

Mauser hat von Waltz nun den Tathergang erfahren, wobei aber nach wie vor einiges ungeklärt bleibt. Nach dem Gespräch im „Pflug“ denkt Mauser darüber nach, wie er vor dem Leichenfund über seinen Vater gedacht hat, wie dieses Bild infrage gestellt wurde und welche „Wahrheit“ sich nun für ihn ergeben hat.

Ich habe auch für diesen Text Mausers Sprachstil benutzt.

Jetzt erstmal nach Hause. Das ist genug für einen Tag.

Dr. Jürgen Schuhmacher. Er ist die Leich’ aus der Lehmkammerhöhle. Aber er war kein Behinderter, wie ich wegen seines Kreidekreuzes vermutete, stattdessen war er der Leiter von Grafeneck. Da wo die ganzen Leute getötet wurden, auch meine geliebte große Schwester Mutz. Ich habe sie nie richtig kennen gelernt – war noch zu klein mit acht Jahren. Vater konnte den Abtransport von ihr damals nicht verhindern, obwohl er Polizist in Buttenhausen war und sich immer für das Recht eingesetzt hatte. Es hat uns damals alle schwer getroffen, auch der Tod von Mutt…
Vater war nach diesem Ereignis nicht mehr derselbe, wie könnte er auch. Erst der Abtransport von Mutz und dann der Selbstmord von Mutter im Keller zwischen all den Zwiebeln und Kartoffeln. Es hat ihn verändert. Es muss ihn fuchsteufelswild gemacht haben. Er hat sich für die Juden eingesetzt, zu Zeiten der Nazis, aber bei unserer Familie konnte er nichts ausrichten. Das muss auch den Gedanken an Rache immer stärker geschürt haben. Bis sich dann die passende Gelegenheit bot. Diese Dreckskerle waren gemeinsam auf der Flucht. Und dann die Reifenpanne. Sie durften einfach nicht entkommen ohne eine Strafe. Als Vater davon erfuhr, muss all die Wut wieder aufgeflammt sein. Der Gedanke an Selbstjustiz dürfte in seiner Situation ein nahezu unvermeidlicher Schritt gewesen sein. Zumindest war er bei der Tat beteiligt. Vater hat sich also die Hände an diesen Dreckskerlen schmutzig gemacht. Aber ist er damit zu weit gegangen? Ich mein’ der Schuhmacher war ein Massenmörder. Das kann man doch verstehen!? Oder hätte Schuhmacher lieber einen Prozess bekommen sollen?
Ich kann Vater jetzt verstehen. Ich hab’ ja beim Leichenfund schon gewusst, dass es was mit dir zu tun hat. Du warst mir in der Höhl’ so nah. Ich war dazu bestimmt deinen Pfad der Gerechtigkeit weiter zu verfolgen, dass weiß ich nun. Das habe ich auch versucht zu tun – hab versucht das Schweigen von Hochstetter und Eugen zu durchdringen. Um dies zu erreichen, bin ich aber auch etwas weit gegangen. Konnte einfach nicht anders. Weiß gar nicht, was mich da geritten hat, dass ich so in Rage war und sie dabei fast mit deiner P04 erschossen hätte.

Es tut mir leid, dass ich dachte, du, mein geliebter Vater, hättest einen Behinderten umgebracht. Ich dachte nur, die Pistole, das Projektil, das Kreidekreuz …
Es war die einzige Erklärung. Ich bin irgendwie erleichtert, dass diese Erklärung nun doch nicht so eindeutig ist. Oder doch? Vater, hast du den Abzug gezogen? Ja? Nein? Diese Ungewissheit. Könnte ich doch noch einmal mit dir sprechen!
Wieso hatte Schuhmacher ein Kreidekreuz auf dem Rücken? War das deine Idee? Eine Inszenierung …
Das muss es sein, was für eine Ironie. Der Täter stirbt in der Gestalt eines seiner vielen „behinderten“ Opfer.
Ich bin froh, dass du keinen Behinderten umgebracht hattest. Stattdessen die Selbstjustiz an dem Leiter von Grafeneck.

Ich bin froh, dass Waltz sein Schweigen mir gegenüber gebrochen hat und mir die Identität des Toten offenbart hat. Auch wenn ich weiß, dass er noch Informationen für sich behält. Wenn die Zeit reif ist, wird er’s schon noch sagen. Ich frage mich wirklich, ob er die Tat damals beobachtet oder nur gehört hat. Er war ja damals noch jung, wird sicher ein schwer Erlebnis gewesen sein …

Ich denke nun kann ich die Geschichte langsam ruhen lassen und mich wieder aufs Unterrichten konzentrieren. Nun, da mein Vaterbild wiederhergestellt ist und Eugen, einer der Täter, nach so vielen Jahren endlich sein Schweigen gebrochen hat.

Zur Prüfungsvorbereitung habe ich Hermann Mauser aus dem Roman Grafeneck einen Leserbrief schreiben lassen, denn ich nun hier veröffentliche. Aufgabe war Folgende.

Einige Tage nach dem Tod von Dr. Fritz Hochstetter erscheint im „Alb Boten“, der örtlichen Tageszeitung, ein offizieller Nachruf des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Zwiefalten, der Hochstetters Arbeit als Arzt würdigt und seine langjährigen Verdienste als Leiter des Krankenhauses hervorhebt.
Mauser liest diesen Artikel am Frühstückstisch und findet kein Wort darin über Hochstetters dunkle Vergangenheit. Dies lässt Mauser keine Ruhe und er beschließt, mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen: Er schreibt einen Leserbrief an die Zeitung.
Schreibe diesen Leserbrief.

grafeneck-leserbrief.pdf

Der Schreibstil ist wieder an Mausers Sprache angepasst.

Wörter wie gut, befriedigend oder mangelhaft sind als Benotung langweilig. Man könnte die Noten auch mit SPL beschreiben. Dann wäre auch der Bezug zur Note (Zahl) klar, zumindest für einen SPL-Interpreter. Die Shakespeare Programming Language (SPL) ist eine esoterische Programmiersprache, die wie ein Drama von William Shakespeare aufgebaut ist.

Hier ist eine mögliche Beschreibung der Noten in SPL.
Die ersten zwei Zeilen beschreiben den Wert beziehungsweise die Note 1 (sehr gut). Mit dem Satz „Open your heart.“ wird der durch den zweiten Satz definierte Wert (entspricht dem Wert des ersten Satzes) als Dezimalzahl ausgegeben.

Juliet: You are as amazing as a King!
You are as amazing as the difference between a brave hero and a stone wall.
Open your heart!

Dies entspricht der Note 2 (gut):

Juliet: You are as fine as the product of a cute squirrel and a flower.
Open your heart.

Note 3 (befriedigend):

Juliet: You are as normal as the sum of a sunny fine summer's day and a coward.
Open your heart.

Note 4 (ausreichend):

Juliet: You are as bad as the difference between a evil foul leech and a damned dirty infected pig.
Open your heart.

Note 5 (mangelhaft):

Juliet: You are as horrible as the difference between a road and the damned cursed war.
Open your heart.

Und Note 6 (ungenügend):

Juliet: You are as stupid as the product of the evil death and the difference between a fatherless half-witted toad and the devil!
Open your heart.

Vielleicht macht das ja Mal ein Prof oder Lehrer. 😎