Archive for März, 2012


Hier mal noch mein Heft zur Kunstgeschichtsepoche in Klasse 11.

kunstgeschichte.pdf

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Als ich mal so durch die Statistiken dieses Blogs gegangen bin, ist mir aufgefallen, dass einige Besucher über die Suchbegriffe „epochenhefte pdfs“ auf dieses Blog aufmerksam wurden. Ich hab dann selbst mal in Google danach gesucht und mir ist aufgefallen, dass mein Blog da recht weit oben steht. Um die Geschichte etwas abzukürzen, als ich dann weiter suchte, stieß ich auf ein Blog von Maximilian Ernestus, der damals auch ab Klasse zehn einige Epochenhefte mit Computer geschrieben hat. Wir haben uns dann etwas über die Kommentare unterhalten und er meinte, dass er sein Archiv mit den Epochenheften nicht länger unterhalten wolle. Deswegen sind die Epochenhefte von ihm jetzt hier zu finden.

Die Hefte stehen unter der Creative Commons „Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“.

Die Epochenhefte sind zum Teil auch mit LaTeX entstanden. Wenn Maximilian die Quelldateien von irgendwelchen Festplatten gekratzt hat, werden diese hier noch erscheinen.

Hier noch ein paar Antworten auf Fragen, die mich interessiert haben und die Maximilian mir freundlicherweise beantwortet hat.

Wie bist du dazu gekommen?
„Ich bin wegen meiner moderaten Handschrift dazu gekommen, meine Hefte mit dem Computer zu schreiben. Außerdem hatte ich Spaß daran.“

Gab es eigentlich auch Andere an deiner Schule, die Epochenhefte mit Computer geschrieben haben?
„Einer meiner Klassenkameraden hat auch ab und zu seine Epochenhefte auf dem Computer geschrieben, aber nie in LaTeX, soweit ich weiß.“

Wie war die Reaktion der Lehrer?
„Von den Lehrern wurde es meistens sehr positiv aufgenommen.“

Womit hast du die ganzen Zeichnungen in den LaTeX Dokumenten erstellt (xfig, TikZ)?
„Die Zeichnungen sind soweit ich mich erinnern kann nicht direkt mit TikZ sondern mit einem Hilfsprogramm, das TikZ Code generiert. Ich erinnere mich an eine gruselige Swing GUI (Java) aber ich weiß keinen Namen mehr.“

In Klasse elf habe ich mich neben dem normalen Unterricht über das gesamte Jahr mit einem selbst gewählten Thema beschäftigt und dieses am Ende des Schuljahrs in einem 20-Minuten-Vortrag präsentiert. Mein Thema war der Mikrokopter und ich wollte aufbauend auf diesem Projekt eine Drohne autonom reagieren lassen. Dieses Ziel habe ich leider nicht erreicht. Aus heutiger Sicht würde ich meinen Misserfolg damit begründen, dass ich damals noch zu wenig Grundkenntnisse hatte. Über ein paar dieser Grundkenntnisse verfüge ich mittlerweile, und wenn ich mir mal die Zeit nehme, schreibe ich da mal etwas darüber.
Mein Vorgehen ist in einer 38-Seitigen Dokumentation festgehalten. Darin ist auch der Bau meines Mikrokopters beschrieben. Zusätzlich bestand meine Projektarbeit aus einem theoretischen Teil, in dem ich mich mit Drohnen im Allgemeinen und darüber hinaus beschäftigt habe.

mikrokopter.pdf (ohne hochauflösende Bilder; 9 MB groß)
Mikrokopter-hq.pdf (mit hochauflösenden Bildern; 76 MB groß)

Die Bilder habe ich allesamt mit Gimp nachbearbeitet. Ich habe beispielsweise den Hintergrund der Bilder entfernt. Die Abbildung 20 (LCD Display der Ultraschall Testschaltung) ist mit dem Paket lcd entstanden. Den Quellcodeausschnitt habe ich mit listings gesetzt. Den Quellcode für die Testschaltung lade ich, falls den jemand Braucht, noch auf GitHub hoch.
Ansonsten habe ich meine Vorlagen und Pakete von CTAN benutzt, mit denen ich auch schon meine Epochenhefte erstellt habe.

Ein paar Interessante Links habe ich auf dieser Webseite gesammelt.

Auf das Projekt bin ich übrigens vor einigen Jahren durch den Podcast von Tim und den zwei Initiatoren des Projekts, Ingo Busker und Holger Buss aufmerksam geworden.

Die formalen Vorgaben sahen Übriges wie folgt aus. Ich hab allerdings die Kopie von der Schule lieber noch mal richtig gesetzt, wegen den vielen typografischen Fehlern (was für eine Ironie).
projektarbeit-formale_vorgaben.pdf

An dem Wochenende, an dem die Präsentationen der Jahresarbeiten stattfanden, habe ich den Mikrokopter auch an verschiedensten Orten geflogen. Zum Beispiel am Ende meines Vortrags vor dem Publikum (mit unscharfem Livebild von einer Funkkamera auf einen Beamer), in der Turnhalle und ein Mal um die Schule (mit montierter Digitalkamera). Die besten Bilder habe ich hier noch angehängt. Die Bilder wie auch meine Dokumentation stehen unter Creative Commons „Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“. Mit Ausnahme des nächsten Fotos (steht unter CC BY-NC-ND 3.0).

Aufnahme vom Schulhof mithilfe eines Mikrokopters

Nordwestlich der Schule

Um in der Abschlussklasse die relevanten Termine für die nächste Zeit nicht aus dem Blick zu verlieren, hab ich mal eine kleine Website erstellt, die mit viel JavaScript zu den nächsten Terminen runterzählt. Wichtige Termine sind beispielsweise die Abschlussklausuren (Deutsch, Englisch, Mathematik). Die Termine gelten, soweit ich weiß in ganz Baden-Württemberg. Die Seite könnte also auch für andere interessant sein. Danke an Mathis für die Idee einer solchen Webseite.

Realschulabschluss-Countdown

Als Vorlage habe ich die Seite zombocalyp.se genommen^^. Davon wird auch der JavaScript-Code eingebunden, der den Countdown darstellt. Da ich aber auch Datum und Uhrzeit anzeigen wollte (ohne auf den Quellcode verweisen zu müssen), gegen die die Zähler laufen, habe ich mit meinen bescheiden JavaScript-Kenntnissen diese Funktion geschrieben.

Ich habe vor Kurzem einen hypothetischen Brief für Deutsch geschrieben. Der Brief ist eine Mitteilung einer Romanfigur an eine Zweite. Es geht um den Roman Grafeneck von Rainer Gross.

Die Aufgabe war folgende:
„Gern würde er aussteigen und zu ihr nach Hause kommen. In der kleinen Küche sitzen und einen Kaffe trinken. Ihr von allem erzählen.“ (Seite 164)
Mauser sitzt im Auto vor Veronikas Haus, kann sich aber nicht überwinden, seinem Bedürfnis nachzugeben und ihr alles persönlich zu erzählen. Stattdessen geht er nach Hause und schreibt ihr einen Brief, in dem er auf die Ereignisse der vergangenen Tage, seinen Vater und seine Befürchtungen eingeht.

grafeneck-brief_von_mauser_an_veronika.pdf
Ich hab in dem Brief versucht, Mausers Sprach- beziehungsweise Schreibstil anzunehmen. Deswegen fehlt beispielsweise bei vielen Wörtern am Ende ein „e“.

Eine Umsetzung dieser Aufgabe von Mathis ist hier abrufbar.

Der Brief ist mit der LaTeX Dokumentklasse scrlttr2 entstanden.
Für die Unterschrift auf Seite vier habe ich folgende Kommandos in die Präambel (genauer gesagt in eine Letter-Class-Option-Datei. Siehe scrguide.pdf, texdoc scrguide) geschrieben, die dafür sorgen, dass das Bild mit der Unterschrift an die passende Stelle gesetzt wird. Wenn man eine PNG Datei mit transparentem Hintergrund benutzt, ist es sogar möglich, die Unterschrift über den computergeschriebenen Text zu legen.

\renewcommand{\raggedsignature}{\raggedright}
\makeatletter\@setplength{sigbeforevskip}{1.3cm}\makeatother
\setkomavar{signature}{\hspace{2em}Dein Lenz, \usekomavar{fromname} \\[-3.6em]
	\hspace{0.3em}\includegraphics[width=6cm]{files/signature/2-bg-rm}\vspace{-0.3cm}}

Besonders das letzte Kommando ist ein kleiner Hack. Das Kommando sorgt dafür, dass beim expandieren von \usekomavar{signature} beziehungsweise \end{letter} erst die Unterschrift gesetzt wird und dann wird ein negativer vertikaler Zwischenraum eingefügt. Dadurch liegt das Bild dann über der Schrift. Ist also etwas Frickelig.