Archive for Januar, 2012


In Klasse elf hatten wir ein Chemie Praktikum, bei dem wir in Teamarbeit (meist Zweiergruppen) chemische Experimente durchgeführt haben und diese dann beschreiben/ausgewertet haben. Die abgegebenen Protokolle wurden dann bewertet. Ich veröffentliche hier nun das erste Protokoll, das zur Übung diente und nicht bewertet wird. Die anderen Protokolle werde ich hier nicht veröffentlicht, da nachfolgende Klassen diese auch noch erstellen werden.

Im Rahmen der Protokollierung habe ich viele Grafiken mit den Paketen pst-labo und PSTricks erstellt. Dabei sind mehrere umfangreichere Versuchsskizzen entstanden, von denen ich hier die besten mit Quellcode veröffentliche. Somit kann man diese bearbeiten und weiterverwenden.

Alkohol Destillieren Der Rest der Versuchsskizzen ist im 7z Archiv.

Ich habe für einige Grafiken das pst-labo Paket anpassen müssen, um zum Beispiel die Flamme des Bunsenbrenners auch einzeln nutzen zu können oder andere Kleinigkeiten. Außerdem musste ich die Länge von dem Glasrohr ändern, wofür es keine Schnittstelle gab.

https://github.com/ypid/document-Chemie-Praktikum-K11

Im Repository sind die Grafiken auch als PDF Datei (Vektorgrafik) zu finden.

Weitere Versuchsskizzen habe ich auch für die beiden letzten Chemiehefte erstellt (Klasse 12 und Klasse 11).

In Klasse elf hatten wir zum ersten Mal Wirtschaftsgeographie. In der Epoche haben wir uns unter anderem mit den drei Wirtschaftssektoren und Umwelt Gegebenheiten beschäftigt. Zudem war eine journalistische Aufgabe gestellt, die sich auch in diesem Epochenheft findet. Mein Thema war „Kernkraft in der Presse“.

wirtschaftsgeographie-1.pdf

Die Klimadiagramme vom Klett Perthes Verlag musste ich für die Veröffentlichung leider entfernen. Diese sind auch nicht online abrufbar, somit ist ein Verweis auch nicht möglich.

Einheiten sind mit dem Paket siunitx gesetzt. Die Grafiken sind mit TikZ entstanden.

Ich habe letztens mal für Englisch einen sehr empfehlenswerten Science-Fiction Roman zusammengefasst. Es geht um das Buch Das Jesus Video von dem deutschen Schriftsteller Andreas Eschbach.

The novel starts with the protagonist Stephen Foxx. He is a rich american student who helped with an archaeological dig in Israel. During the dig he found a skeleton and a user manual from a Sony digital video camera. Stephen’s mentor Charles Wilford-Smith found out that the man and the manual were two thousand years old. After that discovery, Stephen called Sony and asked about the camera model, but the engineer told him that this model was still in development. Soon they began to think on a time travel with the intention to film Jesus Christ and the investor of the dig, John Kaun started to search for the camera. But John excluded Stephen from the searching. Stephen started his own and he had an advantage, a letter from the time traveller. In the letter the time traveller talked about his story. He really filmed Jesus and hid the camera and the three tapes. But he also wrote that the time travel was more like an accident. So Stephen and his friends Judith and her brother Yehoshuah started searching by the Western Wall. But the part of the Western Wall where the time traveller hid the camera is nowadays under the ground. After this idea they had heard about a tunnel system under the Western Wall dug by monks a few hundred years ago. So probably the monks had already found the camera. The three visited the monastery and it turned out that they were right. The monks had owned the mirror as they had called it over centuries. But John was on their trail. So they had to escape through a cave without Yehoshuah. Stephen tried to turn the camera on but the storage battery finally died after two thousand years. Stephen and Judith succumbed after they had walked too long in the desert. John found them, reactivated the camera and watched the footage. He said that the whole world would have to watch this. But before he had the possibility to show it to someone three agents from the Vatican appeared and destroyed the camera and the tape.

Three years passed. Stephen was working for a company, which sold the new video equipment from Sony. He saw a list of the first buyers. Stephen found out that there was only one guy who had ordered a player but no camera and the name of this person was Charles Wilford-Smith. So Stephen had this suspicion …
He drove to him and told Wilford-Smith his theory. After some hesitation Wilford-Smith told his part of the story. He found one tape in 1947, but had no means to watch the footage on them as the technology had not been invented yet. So he became an archaeologist and had started to search for the camera. But he didn’t find it.
But two weeks ago he got the player. They watched the footage. It showed Jesus in a very powerful and touching way. After Stephen had seen the video he changed.
Once again some agents from the Vatican appeared, destroyed the tape and vanished. But this time it was not really annoying because Wilford-Smith and his friends had made thousands of copies and distributed them all over the world. So the Vatican could not keep the truth about the video any longer.

Two and a half years later. Stephan worked temporarily in a motel. A guy talked about his trip to Israel he was going to do and he showed his Sony video camera. He said something more matching with the story Stephan already knew. So Stephan was sure that this guy must have been the time traveller …

Weitergehende Quellen:

Im Folgenden möchte ich ein paar Hinweise zu meinen (schulischen) Dokumenten geben, die ich im Laufe der letzten Jahre erstellt habe und die teilweise hier veröffentlicht sind.

Ich habe die Dokumente nach bestem Wissen und gewissen erstellt, dennoch kann ich nicht ausschließen, dass darin Fehler enthalten sind. Falls Sie Fehler finden, würde ich mich über einen Hinweis (zum Beispiel in den Kommentaren) freuen. Ich werde den Fehler dann korrigieren.
Natürlich sind Kritiken und Anmerkungen ebenfalls gerne gesehen.

Es ist mir leider nicht möglich alle Dokumente ins Internet zu stellen, da einige durch die vollständige Zitierung von Zeitungsartikel oder Verwendung von Bildern, die nicht vom Urheber dazu freigegeben sind, gegen das Urheberrecht verstoßen würden. Dies kommt in manchen Epochenheften so häufig vor (zum Beispiel ein Deutschheft), dass eine Entfernung wenig Sinn macht. Zudem sind nicht alle Artikel im Internet abrufbar, sodass ein Verweis darauf auch nicht möglich ist.

Die Reaktionen auf die Dokumente (hauptsächlich Epochenhefte) waren besonders in einem internen Forum, das ursprünglich nur für unsere Klasse geplant war, heute aber auch Mitglieder anderer Klassen hat, sehr Positiv. Das Gleiche war auch bei vielen Lehrern der Fall.

So ein Epochenheft das mit Computer gesetzt ist, hat ja auch durchaus seine Vorteile … Beispielsweise:

  • Die einfache Weitergabe beziehungsweise Veröffentlichung
  • Die sehr gute Lesbarkeit
  • Theoretisch lässt sich dadurch Papier und Tinte sparen
  • Versionsverwaltung
  • Der Autor kann sich auf den Inhalt konzentrieren und einen Großteil der Typografie an LaTeX übergeben

Allerdings wurde diese neue elektronische Art der Heftgestaltung nicht von jedem Lehrer Positiv angenommen. Dies lag wohl einerseits daran, dass noch nie ein Schüler der Waldorfschule Balingen auf die Idee gekommen war, sein Epochenheft mit Computer zu führen. Auch wenn dies, nachdem ich die ersten Schritte gewagt hatte, nicht so blieb. So schrieb ein guter Freund von mir annähernd genauso viele Epochenhefte mit Computer mit wie ich. Außerdem ist mir ein weiterer Schüler, zwei Schulklassen unter mir, bekannt der zumindest ein Epochenheft so vorgelegt hat. Möglicherweise veröffentliche ich auch diese Dokumente nach Rücksprache oder verlinke zumindest darauf.

Ein mehrmals vorgebrachtes Argument gegen getippte Epochenhefte war die Vernachlässigung der Handschrift. Da aber diese Fähigkeit auch sonst oft zum Einsatz kommt, dürfte dies nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Ich denke es ist vor allem eine gute Übung zur Textverarbeitung am Computer und Umgang mit Typografie, die Vielen offensichtlich fehlt …
Das beschränkt sich nicht auf die Schüler. So mancher Lehrer weiß es offenbar auch nicht besser. Wie sollen die Schüler es dann jemals lernen?

Noch etwas zur Technik. Bei umfangreicheren Dokumenten werde ich immer einen Link zu einem externen Server angeben, da die Aktualisierung der Dokumente auf diese Weise sehr viel leichter zu Automatisieren ist.

Die Dokumente stehen für gewöhnlich unter der Creative Commons „Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ Lizenz.

Ich habe mir am Anfang des Schuljahres mal die Mühe gemacht aus den zwei einzelnen Stundenplänen der Schule (für Realschüler und Abiturienten) ein PDF zu erstellen. Ein Grund für diesen kombinierten Stundenplan war, dass mir bei den Stundenplänen der Schule verschiedene Informationen gefehlt haben. Außerdem ist es manchmal gut zu wissen, was der andere Teil der Klasse gerade für ein Fach hat und bei wem …

stundenplan.pdf

Die Tabelle ist mit longtable gesetzt. Jede zweite Zeile ist mit \rowcolor{blue!20} (aus colortbl) gefärbt, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Für den Tabellensatz habe ich außerdem noch multirow und slashbox verwendet.

Die römischen Zahlen sind mit dem, erst seit kurzem in TeX Live vorhandenem Paket, romanbar entstanden. Dieses Paket verwende ich auch in vielen anderen Dokumenten. Die Umstellung war sehr einfach, da ich nur die zwei Befehle

\newcommand{\RM}[1]{\MakeUppercase{\romannumeral #1}}
\newcommand{\Rm}[1]{\romannumeral #1}

durch diese

\newcommand{\RM}[1]{\Romanbar{#1}}
\newcommand{\Rm}[1]{\romannum{#1}}

in einem meiner Standard-Pakete ersetzen musste. Somit sehen die römischen Zahlen jetzt nach langem suchen endlich vernünftig aus (mit Strich darunter und darüber).